{"id":877,"date":"2021-03-06T12:28:13","date_gmt":"2021-03-06T11:28:13","guid":{"rendered":"http:\/\/chummulti.ch\/?page_id=877"},"modified":"2026-04-15T13:32:22","modified_gmt":"2026-04-15T11:32:22","slug":"biwak-mit-geissen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/chummulti.ch\/gb\/trekking\/biwak-mit-geissen\/","title":{"rendered":"Biwakieren mit Geissen"},"content":{"rendered":"\n<p>Zu den absoluten Highlights des Geissentrekkings geh\u00f6rt das Biwakieren. Schon in meinen Anf\u00e4ngen der Geissenhaltung war mir klar, dass ich mit diesen faszinierenden, geselligen und humorvollen Tieren <em>unterwegs<\/em> sein wollte. Einerseits auf Tagestouren aber auch mehrere Tage mit biwakieren. Damals lebten wir noch in Regensdorf (Zh) und das naheliegendste &#8220;Gebiet&#8221; f\u00fcr solche Unternehmungen war der <a href=\"https:\/\/www.waldschenke-altberg.ch\/\">Altberg <\/a>und das Wiesent\u00e4li.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Unser erstes Biwak<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\">Ich kann mich noch sehr gut an diese erste Tour mit biwakieren erinnern. Den chaotischen Start &#8211; wie ich nerv\u00f6s und unsicher versuchte die stark befahrene Hauptstrasse zu \u00fcberqueren, 4 Geissen angeleint die alle genauso nerv\u00f6s und unsicher waren wie ich und demzufolge in alle Richtungen rannten. Nach den ersten 50m unserer Tour war ich schon schweissgebadet &#8230;<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Merke:<\/strong> Deine eigene Stimmung \u00fcbertr\u00e4gt sich 1:1 auf die Geissen. Nerv\u00f6s und unsicher ist schonmal komplett falsch.\n<\/pre>\n\n\n\n<p>Als wir jedoch diese H\u00fcrde gemeistert hatten lief die Tour bestens. Ich lernte schnell den Laufrhythmus der Geissen kennen, aber auch, dass man an Obstb\u00e4umen und G\u00e4rten z\u00fcgig vorbeigehen kann und sie brav und mit schwerem Herzen nachtrotten. Eine Erfahrung die mir heute dabei hilft D\u00f6rfer z\u00fcgig zu durchqueren ohne das s\u00e4mtliche Blumenkisten gepl\u00fcndert werden.<br>Bei der Waldschenke Altberg angekommen lies ich die braven Geissen erstmal etwas weiden. Danach wollte ich nat\u00fcrlich auch eine Erfrischung zu mir nehmen &#8230;<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Merke:<\/strong> Gartenbeizen und Geissen sind nicht kompatibel. Was Menschen als Tischdekoration sehen, sehen Geissen als Leckerli. Das Geiss dazu auf den Tisch springen muss, liegt in der Natur der Sache.<\/pre>\n\n\n\n<p>Vom Altberg runter ins Wiesent\u00e4li verlief dann aber wieder glatt und die Geissen genossen die saftigen Wiesen &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>So neigte sich der Tag langsam seinem Ende zu. Ein geeigneter Platz um den Schlafsack auzubreiten war auch schon gefunden. So langsam fragte ich mich dann doch wie <em>unsere<\/em> erste Nacht so verlaufen w\u00fcrde &#8230; Immerhin waren sie nicht angebunden! Das beruhigende bimmeln der Gl\u00f6ckchen lullte mich dann aber schnell in den Schlaf. Als ich in der Nacht erwachte und kein Bimmeln mehr h\u00f6rte stieg dann doch kurz Panik auf &#8211; bis ich feststellte das alle Geissen tief schlafend um mich herum im Gras lagen. Shayenne sogar so nahe, dass sie beim Ausatmen die Luft in meinen Schlafsack blies.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Merke:<\/strong> Du bist der Hirte, sie vertrauen dir und auf unbekanntem Terrain suchen sie deine N\u00e4he und verlassen sich auf dich.<\/pre>\n\n\n\n<p>So wie mich das Bimmeln in den Schlaf gelullt hatte, weckte es mich am Morgen als die Geissen in einem Umkreis von 20m um mich herum Fr\u00fchst\u00fcckten. So genossen wir zusammen einen gem\u00fctlichen Tag und durften gegen Abend nochmals und etwa gleich chaotisch wie am Vortag die Hauptstrasse \u00fcberqueren.<\/p>\n\n\n\n<p>So folgten noch einige Wochenendtouren und gem\u00fctliche \u00dcbernachtungen im sch\u00f6nen Wiesent\u00e4li. Wobei die doofe Strasse auch nach 50 \u00dcberquerungen ein Stressfaktor blieb.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bettmerseef\u00e4scht 2018<\/h4>\n\n\n\n<p>Nachdem mich 2018 meine Geissen dazu \u00fcberredet hatten mit ihnen ins Wallis oder genauer nach Betten zu ziehen, fand im Juli das ber\u00fchmte Bettmerseef\u00e4scht statt. Nat\u00fcrlich besuchte ich dieses mit den Geissen. Es war mir klar, dass wir vor dem Eindunkeln nicht mehr nach Betten zur\u00fcckkommen w\u00fcrden. Also verliessen wir vor 20:00 Uhr die Alpe und suchten einen geeigneten Platz unterhalb, auf den Matten bei einem der vielen St\u00e4lle. Ich fand einen Platz, war aber damit nicht so wirklich gl\u00fccklich &#8230; Shayenne erkannte offenbar meine Absicht hier zu bleiben und war aber auch nicht so erbaut von meiner Wahl. Nachdem wir schon rund eine Stunde bei dem Stall verbracht hatten, latschte Shayenne davon. Gem\u00fctlich und alle 20m stehen bleibend blickte sie sich zu uns um. Der Blick hiess unmissverst\u00e4dlich \u00abch\u00f6mmed\u00bb. Erstaunlicherweise blieben Carla, Anna und Gorgo bei mir, blickten aber etwas unschl\u00fcssig zwischen mir und Shayenne hin und her. Also packte ich meinen Rucksack um Shayenne zu folgen. Diese, mittlerweile fast 100m entfernt, wartete als sie sah das wir ihr folgten, blieb aber immer etwa 20m vor uns und lief zielstrebig weiter. Hatte sie einen Plan? Sie kannte diese Gegend damals so wenig wie ich &#8230; Als wir \u00fcber eine kleine Krete kamen, war klar wohin sie strebte &#8211; eine gem\u00fctliche Alph\u00fctte mit bester und flacher Wiese davor und notabene fantasticher Weitsicht. Hocherhobenen Hauptes, sichtlich Stolz &#8220;uns&#8221; gef\u00fchrt zu haben, legte sich Madame in die Wiese und so genossen wir die D\u00e4mmerung bis ich wieder in den Tiefschlaf sank.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"3264\" height=\"2448\" src=\"https:\/\/chummulti.ch\/wp-content\/uploads\/IMG_2621.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1160\" srcset=\"https:\/\/chummulti.ch\/wp-content\/uploads\/IMG_2621.jpg 3264w, https:\/\/chummulti.ch\/wp-content\/uploads\/IMG_2621-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/chummulti.ch\/wp-content\/uploads\/IMG_2621-768x576.jpg 768w, https:\/\/chummulti.ch\/wp-content\/uploads\/IMG_2621-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/chummulti.ch\/wp-content\/uploads\/IMG_2621-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 3264px) 100vw, 3264px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abendstimmung aufs &#8220;Shayennes Place&#8221;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Merke:<\/strong> Mit der Zeit lernte ich den Geissen zu vertrauen. Gut ob ich jetzt Carla in diesem speziellen Fall genau so vertraut h\u00e4tte, wage ich zu bezweifeln. Shayenne mit ihrer ruhigen und eher besonnenen Art steht aber ausser Zweifel.<\/pre>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"3648\" height=\"2736\" src=\"https:\/\/chummulti.ch\/wp-content\/uploads\/DSCN3486.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1161\" srcset=\"https:\/\/chummulti.ch\/wp-content\/uploads\/DSCN3486.jpg 3648w, https:\/\/chummulti.ch\/wp-content\/uploads\/DSCN3486-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/chummulti.ch\/wp-content\/uploads\/DSCN3486-768x576.jpg 768w, https:\/\/chummulti.ch\/wp-content\/uploads\/DSCN3486-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/chummulti.ch\/wp-content\/uploads\/DSCN3486-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 3648px) 100vw, 3648px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Morgenstimmung auf &#8220;Shayennes Place&#8221;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Langer Rede kurzer Sinn<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wir mussten gemeinsam unsere Erfahrungen machen und ein Team bilden welches sich gegenseitig Vertraut. <\/li>\n\n\n\n<li>Als Hirte muss ich Ruhe bewahren\/ausstrahlen (wenn das im Innern auch nicht unbedingt zutrifft). Meine Stimmungen\/Unsicherheiten werden von den Geissen sofort wahr genommen.<\/li>\n\n\n\n<li>Auch mit &#8220;neuen&#8221; Geissen kann ich nach ein paar Tagen bereits Ausfl\u00fcge unternehmen &#8211; sie f\u00fchlen sich schnell zur Gruppe zugeh\u00f6rig. <\/li>\n\n\n\n<li>Suche deinen Biwakplatz sorgf\u00e4ltig und nach den Bed\u00fcrfnissen der Geissen aus (meist passts dann auch f\u00fcr Menschen gut). Ohne st\u00f6rende Einfl\u00fcsse, windgesch\u00fctzt, \u00fcbersichtlich.<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Zelt ist aber nicht zu empfehlen, entweder stehen die Geissen drin oder springen drauf. F\u00fcr meinen Teil schlafe ich draussen mit den Geissen, bei Taun\u00e4sse unter einer leichten, 3x3m grossen Plane. Diese 9m<sup>2<\/sup> muss ich dann halt mit den Geissen teilen. Naja, sie wollen ja auch nicht nass werden &#8230;<\/li>\n\n\n\n<li>Geissen sind Fluchttiere. Sie sind mir auch schon &#8220;devogsecklet&#8221;. Da reicht ein Gleitschirmflieger der zu nahe vorbeifliegt. Mit der Zeit lernte ich, dass ich zu Stress f\u00fchrende Situationen m\u00f6glichst im Vorfeld selber erkennen muss. Mit beruhigendem zureden geht es dann. 100% ausschliessen kann man eine Flucht aber nie. Meist rennen sie aber nicht so weit (die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt &#8230;).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Biwak in der Praxis<\/h3>\n\n\n\n<p>Es soll vor allem eines &#8211; Spass machen und Entspannung pur bringen. Ein Feuer und etwas grillieren sofern die Umst\u00e4nde dies erlauben (Feuerverbot!) oder sonst etwas Pasta oder ein Fertiggericht auf dem Kocher zubereitet und ein warmes Getr\u00e4nk (Tee) vor dem zubettgehen und schon schl\u00e4ft man selig ein.<br>Bei Gewitterneigung muss es einen Plan B geben. Einen Stall in der N\u00e4he als Zufluchtsort f\u00fcr Mensch und Geissen vorher und bei Tageslicht erkunden (Einsturzgefahr!).<br>Reduziert euer Material auf ein Minimum. Zu Essen hatte ich tendenziell eher zu viel als zu wenig dabei. Fr\u00fcchte, Powerriegel (K\u00e4gifrett oder Ovoschoggi sind auch toll), ein St\u00fcck K\u00e4se\/Wurst\/Brot reichen mir w\u00e4hrend des Tages. Am Abend etwas warmes ist nicht schlecht.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassend<\/h4>\n\n\n\n<table id=\"tablepress-5\" class=\"tablepress tablepress-id-5\">\n<tbody class=\"row-striping row-hover\">\n<tr class=\"row-1\">\n\t<td class=\"column-1\">Wetter<\/td><td class=\"column-2\">Touren >= 2 Tage bedingen eine stabile Hochdrucklage m\u00f6glichst ohne Gewitterneigung. Bei starkem Regen laufen die Geissen ganz einfach nicht, sondern suchen Schutz.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-2\">\n\t<td class=\"column-1\">Ausr\u00fcstung<\/td><td class=\"column-2\">Biwakmaterial tragen die Geissen im Gep\u00e4ck. Ein Taschenmesser geh\u00f6rt doch sowieso dazu. Es ist generell eine gute Idee ein paar Leinen (3 oder 4mm) dabei zu haben.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3\">\n\t<td class=\"column-1\">Biwak<\/td><td class=\"column-2\">Schlafsck: Bei H\u00f6hen unter 2000m und im Sommer reicht ein leichter Schlafsack bis 8\u00b0C. Evtl. mit einer Seideneinlage. F\u00fcr H\u00f6hen um 2000-2200m ein Modell bis -1\u00b0C. Da wir nicht auf nacktem Fels liegen, l\u00e4sst sich eine Unterlage aus Gras oder Heu, Laub basteln.<br \/>\nTaun\u00e4sse ist unangenehm und bedingt evtl. dass wir einen Unterstand finden\/bauen. Ich benutze ein 3x3m grosses und sehr leichtes Tarp welches sich auch zwischen  B\u00e4umen aufspannen l\u00e4sst. <\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4\">\n\t<td class=\"column-1\">Food<\/td><td class=\"column-2\">Ich habe Anfangs immer eher zu viel zu Essen dabei gehabt und entsprechend wieder nach Hause getragen. Pro Kopf und Tag rechnet man min ca. 1kg. Eine gute L\u00f6sung und sehr leicht und platzsparend zu tarnsportieren ist gefriergetrocknete Instantnahrung. Etwas K\u00e4se und Wurst, ein paar Biskuits oder ein M\u00fcesliriegel w\u00e4hrend des Tages reichen meist. Am Abend etwas \u00fcber dem Feuer oder auf dem Grill zu br\u00e4teln ist aber auch eine gute Idee.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5\">\n\t<td class=\"column-1\">Bekleidung<\/td><td class=\"column-2\">Gutes Schuhwerk (Berg- oder Trekkingschuhe), Regenschutz, Ersatzunterw\u00e4sche, -socken. Die Kleidung sollte am Abend im Biwack gewechselt werden k\u00f6nnen (Trainer). Ich trage im Biwak gerne Crocs weil die leicht und bequem sind. Ein warmer Pulli\/Fleecejacke f\u00fcr am Abend ist empfehlenswert. Waschzeug &amp; Zahnb\u00fcrste.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6\">\n\t<td class=\"column-1\">Feuer<\/td><td class=\"column-2\">Nat\u00fcrlich ist unser Ziel den Abend an einem gem\u00fctlichen Lagerfeuer zu verbringen. Allerdings herrscht im Wallis oft Waldbrandgefahr und somit ist ein offenes Feuer nicht m\u00f6glich. Wir werden dies im Vorfeld abkl\u00e4ren und schlimmstenfalls das Grillgut samt Grill zu Hause lassen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7\">\n\t<td class=\"column-1\">Energie<\/td><td class=\"column-2\">F\u00fcr Smartphones, Kameras etc. muss uns eine Powerbank \u00fcber die Runden helfen. Wir sind i.A. weit weg von Steckdosen. Tipp: Handy in Stromspar- oder Flugmodus setzen. M\u00fcsst ihr erreichbar sein, Zeitfenster definieren wann ihr das seid.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-8\">\n\t<td class=\"column-1\">Die kleinen und grossen Gesch\u00e4fte<\/td><td class=\"column-2\">Die kleinen sind ja nicht das Problem. F\u00fcrs grosse graben wir eine Vertiefung die wir am Schluss wieder zudecken. Toilettenpapier geh\u00f6rt nicht in die Natur. Kann auch verbrannt werden. Toilettenpapier oder Papier-Taschent\u00fccher nicht vergessen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-9\">\n\t<td class=\"column-1\">Sonstiges<\/td><td class=\"column-2\">Generell gilt - weniger ist mehr. Die Geissen k\u00f6nnen uns zwar ca. 15-20kg  abnehmen. Das heisst aber nicht, dass wir alles m\u00f6gliche durch die Alpen schleppen (lassen).<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-10\">\n\t<td class=\"column-1\">Preis<\/td><td class=\"column-2\">nach Absprache<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-5 from cache -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu den absoluten Highlights des Geissentrekkings geh\u00f6rt das Biwakieren. Schon in meinen Anf\u00e4ngen der Geissenhaltung war mir klar, dass ich mit diesen faszinierenden, geselligen und humorvollen Tieren unterwegs sein wollte. Einerseits auf Tagestouren aber auch mehrere Tage mit biwakieren. 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